Patienteninformation

 

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Sehr verehrte Patientin,

sehr geehrter Patient!

Für viele Patienten kommt es völlig überraschend, wenn bei der ersten Untersuchung oftmals mehr Organbereiche als gereizt oder belastet erkannt werden, als Sie dieses für möglich gehalten hätten. Der Grund ist einfach: Mit unseren Diagnosemethoden können bereits Belastungen festgestellt werden, lange bevor diese in einer (zusätzlichen) Erkrankung gipfeln. Wie beim Zahnarzt: Der sieht oft mehr Zahn-Defekte, als einem gerade spürbar Probleme bereitet.
Allerdings finden viele Patienten erst nach längerer "Odyssee" zu uns. In dieser Zeit haben sich zur Grunderkrankung meist noch weitere noch nicht sehr ausgeprägte Störungen hinzugesellt, denn ein bereits angegriffener Organismus ist anfälliger auch für weitere Gesundheitsstörungen.
Meist schon nach wenigen Sitzungen kann eine Stabilisierung oder Besserung der "Nebenschauplätze" eintreten.

Naturmedizinische Diagnostik ist oft nicht einfach, besonders wenn bereits bestimmte operative oder chemische Vorbehandlungen erfolgt sind. Hormonpräparate, Antibiotika oder Kortikoide können beispielsweise die eigentlichen Ursachen einer Erkrankung noch längere Zeit nach deren Einnahme verschleiern (Blockadewirkung).
Deswegen heißt unsere Devise Zeit: Je gründlicher und detaillierter eine Diagnose durchgeführt wird, desto einfacher wird es, einer Krankheit möglichst effektiv zu begegnen.
Dass hier – je nach Fall – auch einmal eine ganze Stunde oder länger pro Sitzung bzw. mehrere Sitzungen zur Ergründung eigentlicher Ursachen benötigt werden, ist daher gut zu verstehen.

Wir führen – von Fall zu Fall – kurmäßige Behandlungen durch in Injektions-, Eigenblut-, Magnetfeld-, Bioresonanztherapie sowie Akupunktur bzw. Elektroakupunktur. Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf moderne chinesische Diagnostik und Diagnostik aus der Weltraumtechnik und die seit den 1980ern benannte "Untergesundheit" (WHO).

Insgesamt sind wir für eine Komplementärmedizin, die aus den besten, effektivsten und am wenigsten belastenden Verfahren aus Naturheilkunde und Schulmedizin besteht.

Hausbesuche können – technisch bedingt – durch uns nicht durchgeführt werden.

 

Hinweise für effektivere Behandlung

1. Anwendung verordneter Arzneimittel: Ich gehe davon aus, dass Sie sich peinlich genau an die Diät- und Arzneimittelverordnungen und Einnahmezeiten halten. In bestimmten Therapieabschnitten kann bereits zweimaliges "Vergessen" der Einnahme und einmaliges "Sündigen" gegen eine Diätverordnung den Rückschlag bedeuten. Das kann eine Behandlung unnötig verlängern oder gar vereiteln.

Zur Einnahme von Tropfen benutzen Sie niemals einen Metall-Löffel, sondern immer einen Kunststoff- oder Glaslöffel!!

Behalten Sie Tropfenpräparate immer einen Moment im Mund, bevor Sie schlucken. Lassen Sie Kügelchen (Globuli) oder homöopathische Tabletten im Munde zergehen.

Wenden Sie Arzneien so an, wie ich es auf Ihrem Verordnungszettel aufgeschrieben habe, auch wenn auf der Packung andere Hinweise aufgedruckt sein sollten.

Sie können – sollten mehrere Medikamente verordnet sein – alle Mittel unmittelbar nacheinander nehmen, und zwar in dieser Reihenfolge: homöopathische Tropfen, homöopathische Tabletten oder Kügelchen, Tabletten, Dragees, Kapseln, Kräutertee. Danach können Sie mit dem Essen beginnen. Nach dem Essen werden meist allopathische/chemische Arzneimittel genommen. Ein Gel oder Pulver (für Magen oder Darm) wird jedoch besser (wenn nicht anders verordnet) 30 Minuten vor dem Essen eingenommen.

2. Erstverschlimmerung: Sobald Sie spüren, dass sich Ihre Beschwerden kurz nach Behandlungsbeginn oder nach Wechsel eines Medikamentes verstärken und diese Beschwerden nicht innerhalb von 12 bis 36 Stunden "von selbst" verschwinden oder aber sehr stark ausfallen sollten, nehmen Sie bitte umgehend Telefonkontakt mit uns auf, um einen früheren Untersuchungstermin abzusprechen.

3. Flüssigkeitsaufnahme: Bitte nehmen Sie genügend Flüssigkeit auf, am besten Stilles Wasser. Das absolute Minimum während der Therapie sind zwei bis drei Flaschen zusätzlich zu Suppen oder anderen Heißgetränken. – Es gibt eine Faustregel für die mindeste Gesamt-Flüssigkeitsaufnahme: Pro 10 Kilogramm Körpergewicht 0,3 Liter, also bei 60 kg etwa 1,8 Liter, bei 77 kg etwa 2,3 Liter usw.

4. Nahrungs- und Genussmittel: Im großen und ganzen haben wir unsere Therapiemethoden darauf abgestellt, dass weitestgehend Ihre Ernährungsmethoden beibehalten werden können, wenn Sie nicht gerade täglich Fastfood- oder Mikrowellen-Gerichte zu sich nehmen. – Es gibt jedoch auch einige Lebensmittel, die Sie jetzt besser meiden, da diese die Heilungstendenzen Ihres Körpers verlangsamen oder gar blockieren können. Dazu gehören

fettes oder grobfaseriges Fleisch (z. B. Schweinshaxe),

Geräuchertes und Gepökeltes,

Bohnenkaffee (wegen seiner leberbelastenden Röststoffe, auch wenn er koffeinfrei oder "magenmild" ist),

alles, was Sie erfahrungsgemäß nicht vertragen.

5. Schonung: Während Ihrer Behandlung muss gewährleistet sein, dass Sie in allem kürzer treten und dafür sorgen, dass Sie ausreichend lange Ruhezeiten haben. Andernfalls werden Therapieversuche nur unzureichende Ergebnisse erzielen können. – Merke: Einen Autoreifen kann man auch nicht in voller Fahrt reparieren.

6. Metallische Schmuckstücke und Armbanduhren: Halsketten, Armbänder (auch metallische Uhrenarmbänder!) und Ohrringe (nicht: Ohrstecker) müssen während unserer Behandlung total gemieden werden. Armbanduhren mit Batterie-/Solarbetrieb bitte bei jeglichen Herz-, Kreislauf- und degenerativen Krankheiten meiden, da sie teilweise sehr starke elektrische Stör- bzw. Wechselfelder (wegen des Schwingquarzes) aussenden. Das kann auf Wunsch in meiner Praxis demonstriert werden. – Fingerringe dürfen von Frauen ausschließlich am linken Ringfinger (gut für Leber und Milz), am linken Zeigefinger (verdauungsfördernd) und am rechten kleinen Finger (stärkt die Sexualorgane) getragen werden. Wegen entgegengesetztem Energiefluss verfahren Männer umgekehrt (also: rechter Ring- und Zeigefinger, linker kleiner Finger). Grund dafür: Bioelektrische Zusammenhänge. – Nichtbeachtung dieser Hinweise kann eine Heilung oder Linderung in angemessener Zeit verhindern.

7. Selbstverständliches: Verspüren Sie etwas, was Sie nicht einordnen können oder kommt eine weitere Gesundheitsstörung hinzu, so rufen Sie unverzüglich bei uns an. Sie bekommen dann einen früheren Termin (falls frei).

Sie erreichen uns meist montags und dienstags zwischen 9.00 und 11.00 Uhr und montags zwischen 17.00 und 19.00 Uhr.

An den Nachmittagen ist das Praxistelefon nur teilweise besetzt.

Wir haben über die Sommer-Zeit längere Praxispausen.

8. Behandlungsabbruch: Die Behandlung gilt als abgebrochen, wenn Sie nicht zu Ihrem vereinbarten Termin erscheinen, Ihren Termin ersatzlos streichen lassen oder einen Termin zu einem von mir definierten späteren Zeitpunkt nicht einholen. 

 

Lebensmittel-Allergien

Lebensmittel-Allergien sind erschreckend im Zuwachs begriffen! Bereits jeder dritte Bundesbürger hat – ohne es zu wissen – Probleme damit. Und die offizielle Medizin behandelt noch zumeist die Symptome als eigenständige Krankheit. Wenn dann nicht gleichzeitig das allergieauslösende Lebensmittel gemieden wird, kann es sein, dass lebenslang Medikamente gegen die "hartnäckige Erkrankung", die nicht als Allergie erkannt wurde, genommen werden müssen.

Anders als bei "normalen Allergien" (Heuschnupfen, allergisches Ekzem usw.) können Lebensmittel-Allergien sehr uncharakteristisch ausfallen und teils erst bis zu 72 Stunden nach dem Genuss auftreten (z. B. Kopfschmerzen nach Kartoffelgenuss, Infektanfälligkeit durch Schweinefett, Depression durch Zuckergenuss, Haarausfall durch Milch, hoher Blutdruck durch Weizenbrot usw. usw.). Dabei ist jedes Allergen mit jedem Symptom austauschbar, so dass eine Lebensmittel-Allergie leicht mit anderen Krankheiten verwechselbar ist; wie sich eine Allergie bei Ihnen äußern könnte, hängt wahrscheinlich mit dem oder den "schwachen Punkt(en)" Ihres Organismus zusammen.

Wir sind darauf eingerichtet, auch jene Allergene aufzuspüren, die herkömmlichen Allergietests entgehen können; es sind dies z. Zt. etwa 500 Lebensmittel und -zusatzstoffe sowie "Nonfood"-Allergene (= alles, was nicht essbar ist, z. B. Pollen, Stäube, Metalle, Kunststoffe, Schimmelpilze, zahnärztliche Werkstoffe, Chemikalien usw.), die mit hoher Sicherheit identifiziert werden können.

Ähnliches wie für die allgemeine Zunahme von Allergien gilt im übrigen für die immer weitere Verbreitung von Pilzerkrankungen, insbesondere durch Hefepilze.

 

Behandlungskosten

Über Geld redet "man" eigentlich nicht. Ich mache das trotzdem, damit Sie wissen, was auf Sie zukommen kann: In der Regel sind die gesamten Kosten, die durch heilpraktische Behandlung entstehen, aus der eigenen Tasche zu finanzieren. Mein Honorar ist gleich in jeder Sitzung bar zu entrichten. Das sieht zwar nicht so "elegant" aus, erspart uns aber eine Menge Verwaltungsarbeit und Ihnen zusätzliche Kosten.

Lohn- und Einkommensteuerpflichtige: Alle Steuerpflichtigen, die nicht privat-, beihilfe- oder zusatzversichert sind, erhalten nach jeder Sitzung eine Quittung, sofern gewünscht. Heben Sie bitte auch die von mir ausgestellten und von der Apotheke quittierten Rezepte auf, damit Sie diese mit einreichen können.

Privatkassen und Beihilfe: Da wir vorwiegend, auch für Heilpraktiker, recht unkonventionell arbeiten, lehnen Beihilfen und Privatkassen die Erstattung vieler unserer Leistungen ab, obwohl wir nach den "Allgemeine Grundsätzen" und nach den Positionen des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker (GebüH)*, herausgegeben von den Deutschen Heilpraktikerverbänden, abrechnen.
Da uns die Zeit zu kostbar für einen immer frustrierenden "Papierkrieg" mit der entsprechenden Kasse oder Beihilfe ist, empfehlen wir in diesem Fall, die gesammelten Abrechnungen mit der Einkommensteuererklärung ("außergewöhnliche Belastungen") einzureichen. Ansonsten bekommen Sie die – nach Gebührenziffern aufgeschlüsselten – Quittungen jeweils zum Monatsende per Post zugestellt. "Gefälligkeitsabrechnungen" gibt es bei uns nicht.
 

Die in einer Heilpraxis erhobenen Gebühren richten sich meist nach Zeitaufwand, Spezialisierung, Ausstattung usw. Das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GeBüH)* lässt daher angemessene Spielräume, bei denen wir etwa in der Mitte liegen. Faustregel: pro Sitzung Beratung/Behandlung – je nach Aufwand – durchschnittlich etwa 45 Euro (pro 30 Minuten).
Spezialuntersuchungen, Checkups oder Akutbehandlungen liegen – nach Zeitaufwand – höher. Injektionspräparate, Homöopathie-, Umwelt- oder sonstige Auswertungen, alle Laborarbeiten, Speichermedien sowie Auslagen werden zusätzlich in Rechnung gestellt. Bei Spezial-Checkups (z. B. binäre Analysen) oder Intensivkuren gelten Sonderregelungen hinsichtlich der Honorierung.

Stand: September 2013

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*) Das GeBüH können Sie HIER herunterladen.